Mennonitenfriedhof  ab 1873

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Hist. Grabplatten ab1678


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Becker

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Beets

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Berens

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Cremer

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de Jager

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de Vlieger

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de Voss

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Goverts

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Hoeckstra

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Janssen

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Koopman

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Kramer

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Linnich

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Münster

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Ney

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Pender

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Rahusen

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Roosen

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Schots

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Sievers

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Simons

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Tiessen

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van Dieck

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van Laer

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Visser

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Vlaar

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Wiebe

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Willink

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1680

van Laer

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1696

Goverts

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1789

Visser

22

1681

Simons

23

1825

Wiebe

24

1834

Janssen

25

1853

Münster

26

1862

van Dieck

27

1681

de Voss

28

1678

Goverts

29

1754

de Vlieger

30

1832

Kramer

31

1817

Hoeckstra, Vlaar

32

1720

Roosen Coords

33

1681

Sievers

34

1678

Pender, Kock

35

1829

v/d Smissen

36

1846

v/d Smissen

37

1862

Beets

38

1839

v/d Smissen

39

1869

Schots

40

1878

Goverts

41

19

Münster

1811

18

Tiessen

1855

17

Berens

1696

16

de Jager

1749

15

Roosen Sohn

1823

14

Roosen

1840

13

Roosen Stelen

1678

12

v/d Smissen

1730

11

de Voss

1757

10

Ney

1835

9

Koopman

1796

8

Willink, Elking

1747

7

Willink

1809

6

Becker

1761

5

Cremer

1854

4

de Voss

1823

3

Münster

1753

2

Rahusen

1761

1

Linnich

1757

Der Historische Mennonitenfriedhof in Hamburg

Grab Nr. 32


Johanes Albertus S. Hoekstra war Walfänger und Prediger

† in Altona, Kleine Freiheit Nr. 64 am11. Dezember 1817

Jan und Maria Elisabeth Vlaar, geb. Hoekstra

Jan Vlaar, * Hamburg 14.12.1789, † Altona 23.6.1857 war Inhaber von Schreinerwerkstätten

Maria Elisabeth Hoekstra, * Utrecht 22.9.1789, † Altona 12.7.1840

Friederich Theodor Gregor


Grabplatte

Geschichte I

Geschichte II

Ahnentafel

Prediger

Johanes Albertus S. Hoeckstra war der 38. Prediger der Hamburger Gemeinde  

vom 14. April 1793 bis 11. Dezember 1817. Er war aus Utrecht gekommen und wohnte zuerst in der Gr. Freiheit Nr. 52.  ab 1802 bis 1817 in der Kl. Freiheit Nr. 64.


Im Tagebuch von Jacob Gysbert van der Smissen berichtet dieser am 17.7.1766: So gab es auch in Amsterdam einen Prediger, der sich in seinen Lehrreden nur mit dem Sittlichen befasste und der von dem Herrn Jesus nichts ahnte, im Gegensatz zu einem Do. Hoeckstra, der sich allem wohl gefallen ließ in seinen Predigten. Sie waren keine guten Freunde miteinander. Bis eines Tages der Prediger krank wurde und Do. Hoeckstra zu sich bat. Er erzählte Hoeckstra, dass er sich keiner Sünde bewusst war, jedoch sich so beängstigt fühlte, weil das Zimmer voll von feinem Stoff zu sein schien, dass er zuletzt ersticken müsste. Hoeckstra merkte, was er da sagte und wies ihn auf seine allergrausamste Sünde gegen den Herrn Jesus hin. Hiermit war der Prediger einige Tage in Gedanken beschäftigt und danach war der Heiland plötzlich über ihn gekom­men. Er sagte noch zu Hoeckstra auf seinem Totenbett: »Fahrt fort, Mann! Fahrt fort, Jesus zu predigen, lass' sie sagen, was sie wollen, Ihr habt Recht, alles andere ist nichts, mag man noch so viel dagegen disputieren. Ich habe es auch nicht geglaubt, und nun sehe ich doch, dass Ihr recht habt.«


Vermögen

Auch die Familie Hoekstra konnte mit dem gefährlichen Unternehmen Walfang wohlhabend werden.


Das Altonaer Adressbuch wurde ab 1793 von dem Drucker und Verleger Hermann, wohnhaft am Fischmarkt heraus-gegeben. In einer der ersten Ausgaben beschreibt er auch, wie schwierig der Anfang war, dass er Straße für Straße, von Haus zu Haus gelaufen ist, um die Informationen zu sammeln und dabei „allerlei unflätige Bemerkungen über sich ergehen ließ“


Im Adressbuch von 1820 wird die Witwe von Johanes Albertus S. Hoeckstra als Pastorin genannt, später sogar von 1830 bis 1837  als „Frau Pastorin“.